Die Gründung des DRS
Die 1974 gegründete Arbeitsgemeinschaft Rollstuhlsport (ARGE) wandelte sich auf ihrer 3. Hauptversammlung am
29./30. Oktober 1977 in Bochum in den Deutschen Rollstuhl-Sportverband (DRS) um. Mehr als 230 Vereine, die rund
6.000 Rollstuhlsportler betreuen, haben sich bis heute dem DRS angeschlossen. Sie bieten ein breitgefächertes Angebot im
Breiten- wie auch im Wettbewerbssport an.
Wichtige Daten:
Bereits 1978 erfolgte die Aufnahme als Fachverband in den Deutschen Behinderten-Sportverband und die erste Wahl von
Fachwarten (FW) für die Sportbereiche: Basketball, Bogenschießen, Fechten, Leichtathletik, Tischtennis und Schwimmen. Der
medizinische Sportausweis wird eingeführt.
1979 werden Deutsche Meisterschaften in allen DRS-Sportarten durchgeführt. Erste Wahl eines FW für Sportschießen.
1980 werden offiziell auch nichtgelähmte Rollstuhlsportler (Amputierte, Dysmele, Behinderte mit Glasknochen etc.) zum
Wettkampfsport zugelassen. Erste Wahl eines FW für Breitensport.
1981 schafft die "Gesamtvereinbarung über den ambulanten Behindertensport" die Voraussetzungen für eine dauerhafte
finanzielle Förderung des Rollstuhlsports.
1982 erscheint zum erstenmal die Zeitschrift "Rollstuhlsport". Erste Wahl eines FW für Kinder- und Jugendsport.
1984 Erste Wahl eines FW für Wintersport.
1987 Erste Wahl der FW für Tanzen und Tennis.
1989 Erste Wahl eines FW für E-Rollstuhl-Hockey.
1992 Erste Wahl eines FW für Rollstuhl-Rugby.
1993 Der Vorsitzende des DRS, Herbert Krah, wird nach 19 Jahren unermüdlicher Arbeit für den Rollstuhlsport verabschiedet.
Paul Laue übernimmt sein Amt.
1995 Ulf Mehrens wird zum Nachfolger von Laue gewählt. Nichtbehinderte werden zum Spielbetrieb im Basketball zugelassen.
1996 beginnt die gemeinsame Aktion "Zurück zu den Wurzeln des Rollstuhlsports".
Quelle: Geschichte des Rollstuhlsports in Deutschland, Horst Strohkendl 1996
|