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Segeln als Behinderter? Geht das, wie macht man das?

Segeln kann grundsätzlich jeder. Die Boote werden an die Behinderung angepasst. Das bedeutet zum Beispiel, dass Querschnittgelähmte oder Beinamputierte das Boot mit der Hand, andere das Boot mit den Füßen steuern. In Deutschland werden meist zwei Bootstypen gesegelt: die paralympischen Klassen 2.4mR, ein Einhandboot und die Sonar, ein Dreimann-Crewboot. Mit diesen Booten werden darüber hinaus nationale und internationale bis hin zu paralympischen Regatten gesegelt. Dabei sind die deutschen Segler vorne in der Weltspitze zu finden.

In Deutschland werden für die 2.4mR die Deutsche Meisterschaft, der Essener City Cup, der Berlin Cup, die Kieler Woche, der Handicup im Rahmen der Essener Segelwoche, der BOOT-Cup in Düsseldorf und der CityCupGermany in Kiel gesegelt.

Für Nachwuchs- und Freizeitsegler gibt es ebenfalls die Möglichkeit ein Boot zu finden. Hier bietet sich das ACCESS-Dinghi an, das selbst an schwerste Behinderungen ange-passt werden kann.

Ein besonderes Merkmal, vor allem der 2.4mR, ist, dass behinderte und nicht behin-derte Segler miteinander und gegeneinander unter fairen Bedingungen segeln können. Bis auf die Kieler Woche, die ausschließlich behinderten Seglern offen ist, nehmen an allen anderen Regatten auch Nichtbehinderte teil.

Segeln ist eine ganz besondere Erfahrung, vor allem für Rollstuhlfahrer, weil man einen hoch attraktiven Sport betreiben kann, bei dem man nicht im Rollstuhl sitzt.

"Segeln ist ein teurer Elitesport!" - Ein weit verbreitetes, nur zum Teil berechtigtes Vorurteil. Eine gebrauchte 2.4mR ist für ca. 3.000 – 4.000 € segelfertig zu haben. Auch die laufenden Kosten sind tragbar.

Kontakt:segeln@rollstuhlsport.de

Die aktuelle Anschrift des AG-Vorsitzenden entnehmen Sie bitte der
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