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Rollstuhltennis

Rollstuhltennis ist ein Sport der vollen Einsatz und volle Konzentration verlangt. Die besondere Herausforderung liegt in der Koordination zwischen Rollstuhlfahren und Tennisspielen.

So geht's los
Die DRS-Ansprechpartner helfen gerne eine Try-Out Möglichkeit oder einen Verein in der Nähe zu finden.

Klassifizierung
Spieler mit einer Behinderung der oberen Extremitäten oder mit mehreren Behinderungen spielen in der Quad-Klasse. Für alle anderen gilt als Mindestanforderung eine Behinderung, die die dauerhafte Ausübung der Sportart als FußgängerIn verhindert. Dazu können gehören: Nervenschädigungen, Querschnittslähmungen, Amputationen oder Fehlbildungen der unteren Extremitäten.

Liga
Zu den bekanntesten internationalen Wettbewerben gehören die Paralympischen Sommerspiele sowie die Grand Slams: Roland Garros, Wimbledon (nur Doppel), Australian Open sowie US Open.

Vergleichbar mit den Fußgängern, organisiert die International Tennis Federation (ITF) eine  Rollstuhltennis-Tour, auf der die teilnehmenden Spielerinnen und Spieler Punkte sammeln können, um sich auf der Weltrangliste zu platzieren bzw. um sich auf dieser weiter zu verbessern.

Auf nationaler Ebenene gibt es jedes Jahr eine Reihe an Turnieren und Meisterschaften bei denen deutsche TennisspielerInnen um Titel kämpfen. 

Termine
>>> zu den aktuellen Events: www.rollstuhlsport.de/termine/tennis
Termine des Deutschen Tennisbundes (DTB) für Rollstuhlsportler.

Regeln
Die Regeln im Rollstuhltennis entsprechen denen im Fußgänger-Tennis. Der einzige Regelunterschied besteht darin, dass der Tennisball ein zweites Mal aufspringen darf, bevor er geschlagen und über das Netz befördert wird. Der Ball darf aber auch nach dem ersten Aufsprung oder als Volley aus der Luft gespielt werden. Auch muss lediglich das erste Trumpfen, nicht aber der zweite Bodenkontakt des Balles, innerhalb des Tennisfeldes erfolgen.

Sportgeräte
Als Sportgerät dient neben Tennisball und Tennisschläger, ein Tennisrollstuhl. Dieser unterscheidet sich von einem Alltags-Rollstuhl nicht nur durch ein wesentlich geringeres Gewicht, sondern auch durch einen Sturz der Laufräder sowie durch zusätzliche Stützräder vorne und hinten. Dadurch wird eine größere Wendigkeit erreicht und der Stuhl kann nicht so schnell umkippen.

Erfolge
Im Jahr 2013 waren gleich zwei deutsche Rollstuhlstuhl-Tennisspielerinnen in den Top 10 der Weltrangliste zu finden: Sabine Ellerbrock und Katharina Krüger. Beide nahmen auch an den Paralympischen Sommerspielen in London 2012 in Single- und Doppelwettbewerben  teil.  

Links
Paralympic Wheelchair Tennis
International Tennis Federation (ITF)
Nationalspielerin Sabine Ellerbrock
Nationalspieler Sven Hiller
Bundestrainer Christoph Müller

Deutscher Tennisbund

 

Ansprechpartner

Tennis
Matthias Ziegfeld
Sulzaer Straße 2
14199 Berlin
Fon 030 89510551
 

Dynamisch und spannend

Video