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Rollstuhlfechten

Wie D'Artagnan und die Musketiere
Fechten ist ein integrativer Sport für die ganze Familie, ob als Rollifahrer oder Fußgänger, jung oder alt, Mann oder Frau - ganz getreu dem Motto: "Einer für alle, alle für einen!"

So geht's los!
Das Training findet überwiegend integrativ in den Vereinen des Deutschen Fechterbunds statt, zusammen mit Sportlern ohne Behinderung. Die DRS-Ansprechpartner helfen gerne einen passenden Verein zu finden.

Wettkämpfe
Wer sich gerne auf Turnieren messen möchte, kann bei Landesmeisterschaften, deutschen Meisterschaften bis hin zu Weltcups, Europameisterschaften oder Weltmeisterschaften antreten. Highlight sind alle 4 Jahre die Paralympics. Rollstuhlfechter können aber auch an den meisten Breitensportturnieren teilnehmen oder beim Deutschlandpokal als Teil einer Mannschaft um den Sieg kämpfen.

Alle zwei Jahre wird in Deutschland ein Weltcup im Rollstuhlfechten veransteltet. Im Januar 2014 können Interessierte der Weltspitze in Malchow zusehen.

Termine
>>> zu den aktuellen Events: www.rollstuhlsport.de/termine/fechten

Regeln
Man sitzt sich im Rollstuhl gegenüber. Die "Rollis" sind dabei in ein Gestell gespannt, das auf dem Boden liegt. Der Abstand zum Gegner wird je nach Körpergröße und Waffe individuell eingestellt.

Die Kampfregeln weichen nur geringfügig von klassischen Fechtregeln ab. So ist beispielsweise die Trefferfläche im Degen begrenzt, so dass auf den Beinen oder dem Rollstuhl keine gültigen Treffer platziert werden können.

Klassifizierung
Rollstuhlfechten eignet sich für Menschen mit einer leichten Gehbehinderung ebenso, wie für Para- und Tetraplegiker. Die Einteilung erfolgt in drei verschiedene Wettkampfklassen.

A: Sportler mit der geringsten Einschränkung (z.B. Beinamputierte),
B: Sportler mit Einschränkung in der Rumpfmuskulatur oder im Waffenarm,
C: Sportler mit starker Einschränkung in der Rumpfmuskulatur und dem Waffenarm

Sportgeräte
Es wird ebenso wie im "Fußgängerfechten" mit den Waffen Florett, Degen und Säbel gefochten. Die Ausrüstung wird im Rahmen von Schnuppergruppen in der Regel von den Vereinen gestellt. Dabei sind die Vorschriften des Internationalen Fechtverbandes (FIE) eingehalten, welche die Sicherheit der Kleidung und Waffen gewährleisten.

Einen speziellen Fechtrollstuhl braucht man am Anfang nicht, es kann mit dem Alltagsrollstuhl gefochten werden. Profis fechten mit einem Fechtrollstuhl, der mit einer Griffstange ausgerüstet ist, die das Herausschnellen beim Angriff erleichtert.

Erfolge
Zu den aktuell erfolgreichsten deutschen Rollstuhlfechterinnen zählt Simone Briese- Baetke, die sich unter anderem bei den Paralympics 2012 die Silbermedaille im Degen erkämpfte. Bei der männlichen Konkurrenz punktete Steffen Nordmann. Er gewann 2013 in allen Waffen die deutschen Meistertitel und nahm unter anderem an den Weltmeisterschaften in Budapest 2013 teil.

Links
Rollstuhlfechten.de - DRS-Fachbereich Rollstuhlfechten
IWAS - International Wheelchair and Amputee Sports Federation
IPC - Paralympisches Rollstuhlfechten
DFB - Deutscher Fechter-Bund

Ansprechpartnerin

Fechten
Ira Ziegler
Kelterstraße 62/1
73733 Esslingen
Fon 0711 3703896
Fax 0711 3513488

Fechten fetzt

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