DRS Bunte Leiste

Uganda 2012 - 2013

Am 6. August ist in Uganda ein Kurzzeitprojekt des Auswärtigen Amtes in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Rollstuhl-Sportverband (DRS) zur Vertiefung der Kenntnisse im Behindertensport und dem Aufbau der Sportart Rollstuhl-Basketball angelaufen.
 
Für die Durchführung des Kurzzeitprojekts sind sieben Tage angesetzt, in denen DRS Landeslehrwart Dr. Horst Strohkendl zur nationalen Bekanntheit und stärkeren Verbreitung der Sportart beitragen soll, mit dem Ziel langfristig Turniere und ein Liga-System aufzubauen.
 
Um dieses Ziel zu erreichen, muss Rollstuhlbasketball auch qualitativ verbessert werden, was durch die Ausbildung von sogenannten Multiplikatoren, also Trainern, Schiedsrichtern und Lehrkräften geschehen soll, von denen sich schon rund 60 zur Teilnahme an diesem Kurs angemeldet haben.
  
Neben der Ausbildung der Multiplikatoren soll Dr. Horst Strohkendl bei der Beschaffung von Rollstühlen, Spielflächen und Körben behilflich sein, den Verband und die Vereine vor Ort bei der Identifizierung von Helfern unterstützen und neben der Beratung bestehender Zentren und Schulen für Menschen mit Körperbehinderungen auch helfen, das nötige Know-how zum Rollstuhlbasketball zu verbreiten.
 
Unterstützt wird der DRS Lehrwart Dr. Horst Strohkendl durch Dennis Akena. Der Anthropologe stammt aus Uganda und studiert derzeit in Köln. Bereits in den ersten Workshops 2012 sorgte Akena für die nachhaltige Umsetzung der Projektinhalte.
 
Projektbeginn 2012
Der Deutsche Rollstuhl-Sportverband (DRS) hat mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes mit einem einwöchigen Workshop in Uganda den Grundstein für den Aufbau eines nationalen Rollstuhlbasketball-Programms gelegt. In dem zentralafrikanischen Land herrscht in Folge eines 20 Jahre andauernden Bürgerkrieges großer Bedarf an Rollstuhlsport.
 
Durch die Maßnahme will der DRS nicht nur die formalen Bedingungen für den Aufbau eines Rollstuhlbasketball-Verbands schaffen, sondern auch bei der Rekrutierung von Spielern, der Trainer- und Schiedsrichterausbildung sowie der Gründung von Sport-Clubs helfen.
 
Mittelfristig sollen die Ergebnisse des Workshops den durch ihre Behinderung benachteiligten Menschen zu mehr Spaß am Leben verhelfen, durch das Mehr an Bewegung ihre Gesundheit fördern und sie besser in die Gesellschaft integrieren.

Ansprechpartner

DRS-Geschäftsstelle
Internationale Sportförderung
Friedrich-Alfred-Straße 10
47055 Duisburg
 
 

Gefördert durch

Rollstuhlbasketball Workshop