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MIT - Mobilität ist Teilhabe



Im Januar 2012 startetete, das vom Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport (www.fi-bs.de) durchgeführte und von der  DGUV geförderte, dreijährige Projekt „Mobilität ist Teilhabe (MIT)“ mit dem Ziel die praktischen Konsequenzen, die aus dem Projekt „Teilhabe durch Mobilität (TDM)“ abgeleitet wurden, in ein einheitliches und ganzheitliches Nachsorgekonzept für Menschen mit einer erworbenen Querschnittlähmung zu integrieren. Dies betrifft vor allem die Aspekte: 
 
• Intensivierung des Mobilitäts- und Selbständigkeitstraining während der Erstrehabilitation und insbesondere auch in der Nachsorge nach einer Klinikentlassung
• Vermittlung von Anlaufstellen im Bereich Rehabilitations- oder Vereinssport außerhalb der Klinik unter Berücksichtigung der Förderung individueller Neigungen und Interessen
• Schaffung und Förderung ausreichender individueller und wohnortnaher Rollstuhlmobilitätstrainingskurse und Sportangebote in der Nachsorge
 
In enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Rollstuhl-Sportverband, den Querschnittgelähmtenzentren der berufsgenossenschaftlichen Kliniken in Hamburg, Halle, Bochum und Murnau sowie der Klinik Hohe Warte in Bayreuth soll ein Nachsorgekonzept entstehen, das unter Einbindung der Berufshelfer bzw. Rehamanager der Kliniken und unter Installation wohnortnaher „Mobilitätsexperten“ ein engmaschiges Netzwerk zur Sicherung einer individuellen und überdauernden Nachsorge bildet.
 
Der Bedarf an mobilitätsfördernden Maßnahmen wird in der erstbehandelnden Klinik durch Ärzte und Therapeuten festgestellt und an den Berufshelfer/Rehamanager übermittelt. Dieser stellt wiederum den Kontakt zu den wohnortnahen „Mobilitätsexperten“ her, die Handlungsempfehlungen und einen Überblick an möglichen Bewegungs- und Sportangeboten an die Patienten weitergeben.

 

Ansprechpartner

Peter Richarz
c/o BG Klinikum Hamburg
Bergedorfer Straße 10
21033 Hamburg
Fon 040 7306 3814
Fax 040 7306 1390