DRS Bunte Leiste

Bauen und Wohnen

Rollstuhlgerecht wohnen bedeutet nicht nur, dass keine störenden Stufen und Schwellen im Weg und die Türen breit genug sind, um bequem von einem Raum in den anderen und auf den Balkon fahren zu können. Rollstuhlgerecht bedeutet auch, es muss in allen Zimmern genügend Platz zum Wenden geben. Die Türgriffe und Lichtschalter müssen so niedrig sein, dass sie vom Rollstuhl aus erreichbar sind. Aber auch die sanitären Einrichtungen und die Küchenelemente müssen so gebaut sein, dass Rollstuhlfahrer ausreichend Platz haben um die Armaturen bedienen zu können.

Vor dem Umbau einer Mietwohnung muss in jedem Fall das Einverständnis des Vermieters schriftlich vorliegen. Achten Sie darauf, dass möglichst keine Rückbauforderungen (Wiederherstellung des alten Wohnungszustandes) vereinbart werden.

Beginnen Sie den Umbau erst wenn alle beantragten Gelder/ Zuschüsse schriftlich bewilligt wurden.

Berufstätige mit Behinderung, denen das Aufsuchen ihrer Arbeitsstelle schwer fällt, weil die Wohnung noch nicht ihrer Behinderung angepasst ist, können bei der Gemeinsamen Servicestelle für Rehabilitation einen Antrag auf "Wohnungshilfen" stellen.

Wertvolle Tipps und Finanzierungstipps sind in der DRS Publikation "Rad und Tat" zu finden.

Diese und weitere Informationen zu Wohnen und Bauen für Rollstuhlnutzer finden Sie hier:
>>> Barrierefrei Leben e.V.
>>> Wegweiser Barrierefreiheit

Standardanforderungen für barrierefreie Sporthallen

Der Hamburger Sportbund (HSB), der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Hamburg (BRSH), Special Olympics Hamburg (SOHH), der Hamburger Gehörlosen Sportverein von 1904 (HGSV) und der Deutsche Rollstuhl-Sportverband (DRS) haben in einer gemeinsamen Initiative Standardanforderungen für barrierefreie Sporthallen formuliert.

Ziel der fünf Sportvereinigungen ist es, dass künftig diese Mindestanforderungen beim Bau von barrierefreien Sporthallen Berücksichtigung finden.

>>> Hier erhalten Sie die vollständigen Anforderungen. (Download PDF 264 KB)

Checkliste: Barrierefreiheit bei Veranstaltungen

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung hat eine Checkliste zur Organisation barrierefreier Veranstaltungen zusammengetragen. Die Broschüre gibt wichtige Impulse, erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

>>> Hier erhalten Sie die Broschüre. (Download PDF 716 KB)

Weitere unterstützende Hinweise zur Planung einer barrierefreien Veranstaltung finden Sie in der „Handreichung und Checkliste für barrierefreie Veranstaltungen“ des Bundeskompetenzzentrum für Barrierefreiheit:

>>> www.barrierefreiheit.de/handreichung_und_checkliste

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