DRS Bunte Leiste
13.11.2018

Rollstuhlsportler erneut mit eigener Wettkampfklasse

Handicap Open in Hannover - Sichtungsturnier im Para-Tischtennis

Das Tischtennis-Turnier hat sich etabliert. - Foto: © Torsten Petersen

Die Handicap Open mutieren allmählich zum Erfolgsmodell: Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr und zum dritten Mal überhaupt fanden sie am vergangenen Wochenende in Hannover statt und erfreuten sich erneut großer Beliebtheit. Insgesamt 40 Teilnehmer aus zehn Landesverbänden gingen bei den 3. Handicap Open in vier Wettkampfklassen an den Start, ganze 28 Athleten waren noch unter 25 Jahre alt.

Zum ersten Mal gab es auch eine Klasse für die unter 18-jährigen Teilnehmer, wo sich Mio Wagner aus Schleswig-Holstein vor Lasse Hauser aus Baden-Württemberg und Niklas Irsing aus Niedersachsen durchsetzen konnte. In der Klasse der unter 25-Jährigen standen mit Hendrik Meyer und Karl Witzgall sogar gleich zwei Schleswig-Holsteiner im Finale: Am Ende stand Meyer ganz oben auf dem Podest, Witzgall gewann Silber. Dritter wurde Fabio Kraut aus Bayern. 

Auch für Rollstuhlfahrer gab es wieder eine Wettkampfklasse

Hier konnte sich der Bayer Jonas Reimer vor den beiden Damen Frieda Dietz aus Hessen und Alba Blasquez aus Baden-Württemberg behaupten. Bei den über 25-Jährigen siegte Michael Dyballa (Niedersachsen) vor Michael Müller aus NRW und Julia Noack (Baden).

Zeitgleich zum Turnier fand ein Sichtungslehrgang der Para-Tischtennis-Nationalmannschaft statt. Die Teilnehmer hatten so die Chance sich mit ihren Fragen direkt an die Profis zu wenden: Die Physiotherapeutin der Nationalmannschaft, Angelika Lütkenhorst, die Trainer und ein Klassifizierer standen hierzu Rede und Antwort.

Organisator Hannes Doesseler äußerte sich hochzufrieden: „Die Handicap Open haben sich mittlerweile erfolgreich etabliert und beweisen sich als wertvolles Sichtungswerkzeug im Para-TT. 2019 werden wir die Turnierreihe fortsetzen.“ 

>>> www.rollstuhlsport.de/tischtennis

Quelle: Sonja Scholten