DRS Bunte Leiste
03.09.2018

Inklusive Bootsklasse Para-Mix-Zweier steht hoch im Kurs

Deutsche Meisterschaften der Para Kanuten in Hamburg

Alle Fotos: © Christel Schlisio

Den Auftakt der Para Kanu-Rennen bei den Deutschen Meisterschaften bildeten die Mix-Zweier. Dabei starten Parakanuten zusammen mit den Sprintathleten in einem Boot. Bei seiner zweiten Auflage gingen acht Boote im Kajak und zwei Va´a-Zweier an den Start. Nationalmannschaftsfahrer wie Ronny Rauhe (Potsdam), Yul Oeltze (SC Magdeburg) oder Lisa Jahn(Köpenick) liesen es sich nicht nehmen, mit den Parakanuten an den Start zu gehen. Das Kajakrennen gewann wie im letzten Jahr Edina Müller (KC Hamburg) mit Ronny Rauhe. Alireza Khardooni gewann zusammen mit Yul Oeltze (beide Magdeburg) den Va´a-Zweier. „Es war so richtig toll, dieses Rennen zu fahren. Im Zweier kann ich mich voll auf meine Kraft und Technik konzentrieren. Das war sicher nicht das letzte Mal, dass ich den Mix-Zweier fahre.“ War das Fazit von Elmar Sternath, KRV München, nach diesem Rennen. Hier startete er mit Melanie Gebhardt von der DHfK Leipzig. Für Gebhardt war es nicht das erste Mix-Rennen und sie meint dazu: „Es ist einfach cool diesen Zweier zu fahren. Ich werde es jederzeit wieder tun.“

Die Einer-Rennen über 200m waren alle gut besetzt. So starteten 13 Para-Kanuten aus 8 Vereinen. Der Hallesche KC 54 stellte die größte und erfolgreichste Mannschaft. Durch die Aufnahme in das paralympische Programm haben die Va´a-Rennen deutlich an Bedeutung gewonnen. Das größte Starterfeld wies der Va´a der Männer auf. Erfolgreichste Einzelstarterin war Edina Müller vom Hamburger KC mit vier Goldmedaillen, gefolgt von Ivo Kilian, Hallescher KC 54, mit zweimal Gold. Von den Zuschauer gefeiert wurde Ralf Stellfeld, der nach seiner Kenterung kurz vor dem Ziel versuchte, wieder ins Boot zu steigen und aus eigener Kraft noch ins Ziel zu kommen. Damit scheiterte der Hallenser jedoch durch ein erneute Kenterung.

Ihre ersten deutschen Meisterschaften bestritten die beiden jüngsten Teilnehmer, Felicia Laberer und Johannes Pietzsch, von Aktiv e.V. Stahnsdorf. Die 17- und 18-jährigen lieferten solide Rennen ab, und waren stolz mit den arrivierten durchaus mithalten zu können. Ihr Trainer Paul Zech zeigte sich sehr zufrieden: „Dafür, dass beide erst in diesem Jahr angefangen haben, und die Trainingsumfänge noch nicht so groß sind, bin ich sehr zufrieden mit ihren Leistungen. Im nächsten Jahr werden wir sie sicher weiter vorne sehen.“

>>> alle Infos auf Kanu-dm.de