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23.04.2018

Thuringia Bulls feiern 2. Deutsche Meisterschaft

RSV Lahn-Dill: Klare Niederlage im zweiten Finalspiel beendet Playoffs der RBBL

Die RBBL hat einen neuen Meister: RSB Thuringia Bulls - Foto: Steffie Wunderl

Die Thuringia Bulls konnten am Samstag vor heimischem Publikum in der prallgefüllten Halle in Elxleben die zweite Deutsche Meisterschaft ihrer noch jungen Vereinsgeschickte feiern. Mit einem erneut deutlichen Sieg, 85:52, vergoldete sich das Team von Coach Michael Engel den ebenso deutlichen 81:46 Auswärtssieg aus der Vorwoche.

Mit 34 Punkten hatte Alex Halouski einen besonders großen Anteil am Erfolg der „Engelhaften“, wie Manager Lutz Leßmann sein Team zuletzt taufte. Bereits nach dem ersten Spielabschnitt (19:6) schien das Spiel bei tropischen Temperaturen entschieden. Zu stark spielten die Hausherren und zu ratlos wirkte der Serienmeister, der vor zwei Wochen noch im Pokal-Halbfinale siegreich vom Platz rollte.

Spätestens als es mit 59:36 in den letzten Spielabschnitt ging, war den heimischen Fans klar, dass sie in zehn Minuten die zweite Meisterschaft ihrer Bulls bejubeln dürfen. So kam es dann auch: Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel der Thüringer keine Grenzen mehr!

„Über die gesamte Saison gesehen waren die Bulls das dominante Team, dass mit lediglich einer Liga-Niederlage in Wetzlar auch verdient Deutscher Meister geworden ist, ganz unabhängig vom heutigen Abend. Dies steht außer Frage und dazu gratulieren wir aufrichtig“, so Lahn-Dill-Geschäftsführer Andreas Joneck.

Auch der Coach des RSV gratulierte seinem Gegenüber: „Daran gibt es heute nichts zu rütteln, Thüringen war die klar bessere Mannschaft, sie sind verdient Deutscher Meister.“

Rollstuhlbasketball-Fans können sich schon jetzt auf ein erneutes Duell zwischen den Bulls und Lahn-Dill freuen: In knapp zwei Wochen kommt es im Halbfinale der Champions League zum Re-Match des Finales um die Deutsche Meisterschaft!

Andreas Joneck zeigte sich nach dem Finale schon wieder optimistisch: „Nun haben die Thüringer und wir je einen Titel und 13 Tage Zeit bis zum Halbfinale in der Champions League, wo wir uns im dritten Wettbewerb der Saison gegenüberstehen. Dann werden die Karten neu gemischt.“

Auch Meister-Coach Michael Engel schaut bereits in Richtung Hamburg: „Wir haben in dieser Saison 20 Viertel gegen Lahn Dill gespielt und es steht 17:3. Es werden noch einmal vier Viertel folgen beim Halbfinale in der Champions League in 14 Tagen in Hamburg.“
Sören Pröpper

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