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06.02.2018

Werner-Otto-Preis für Hamburger Kanu-Verband

Anerkennungen für SV Lurup, FC St. Pauli und Schule Tegelweg in Farmsen

Alle Gewinner auf einen Blick - Foto: Alexander Otto Sportstiftung

Der Hamburger Kanu-Verband ist Gewinner des diesjährigen von der Alexander-Otto-Sportstiftung ausgelobten Werner-Otto-Preises im Hamburger Behindertensport. Ausgezeichnet wurde der Verband für die Einrichtung des Parakanu-Stützpunkts in Hamburg-Allermöhe. Der Stützpunkt wurde 2017 eröffnet und seine inklusive Ausrichtung ermöglicht sowohl das Training für Leistungssportler als auch Schnuppertrainings für Einsteiger. Die Auswahl erfolgte durch eine Fachjury, der auch die Hamburger Paralympic-Siegerinnen Edina Müller und Dorothee Vieth angehörten. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 15.000 Euro verbunden. Anerkennungen verbunden mit Preisgeldern von jeweils 5.000 Euro erhielten der SV Lurup für die Gründung einer Sportgruppe für geistig behinderte Menschen, der FC St. Pauli für sein inklusives Tischkickerangebot und die Schule Tegelweg in Farmsen für ihr Polybat-Angebot für behinderte Schülerinnen und Schüler.  

Die Preisverleihung fand im Rahmen eines Senatsempfangs im Beisein von Sportsenator Andy Grote, Mäzen Alexander Otto sowie rd. 150 Gästen aus Hamburgs Sport, Politik, Wirtschaft und Kultur im Hamburger Rathaus statt. Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Werner-Otto-Preis wird seit 2011 durch die Alexander Otto Sportstiftung vergeben. Preiswürdig sind Projekte im Bereich des Behindertensports in Hamburg und der Metropolregion, die zur Inklusion und Förderung behinderter Menschen im Sport beitragen.

Die Verleihung des Werner-Otto-Preises läutet ein großes Jahr im Hamburger Behindertensport ein. So finden im August die Rollstuhlbasketball-WM und die Parakanuten-DM in Hamburg statt. Mit dem Preis möchten wir den vielen Breitensportlern und ihren Projekten eine Bühne bereiten, denn das Engagement im Behindertensport ist sehr vielseitig und vorbildlich. Mein Dank gilt daher allen Bewerbern, denn sie leisten ganz wertvolle Arbeit“, so Alexander Otto, Kuratoriumsvorsitzender der Alexander Otto Sportstiftung. 

„Ich gratuliere den diesjährigen Preisträgern und danke gleichzeitig allen Beteiligten, die diese innovativen Projekte durch ihr herausragendes Engagement ermöglicht haben. Sie zeigen, wie Inklusion im Sport gelebt wird und spornen damit zum Nachmachen an. Ebenso danken möchte ich der Alexander Otto Sportstiftung für ihre beispielhafte Unterstützung und Würdigung des inklusiven Sports“, so Andy Grote, Sportsenator der Freien und Hansestadt Hamburg.

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