DRS Bunte Leiste
16.05.2017

„Das Bundesteilhabegesetz ist besser als sein Ruf“

DRS-Interviewreihe „Sport & Inklusion“ - Andrea Nahles (MdB) im Gespräch

Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles - Foto: BMAS

Im dritten Teil der Interviewreihe befragten die GWIRB-Kampagnen-Gesichter Jannis Honnef (links) und Alhassane Baldé (Mitte) Andrea Nahles (rechts), die auch Schirmherrin der DRS-Kampagne "Gemeinsam was in Rollen bringen!" ist. - Foto: Privat

Andrea Nahles (SPD) erklärt den Entstehungsprozess des Bundesteilhabegesetzes und warum dieser für sie besonders emotional gewesen ist. Außerdem verrät die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, dass sie früher selbst Leichtathletin war, dieses Hobby aber wegen einer misslungenen Operation aufgeben musste. 

Im dritten Interview der Reihe ‚Sport und Inklusion‘ im Rahmen der Kampagne „Gemeinsam was ins Rollen bringen!“ des Deutschen Rollstuhl-Sportverbands e.V. sprechen die Rennrollstuhlfahrer Jannis Honnef und Alhassane Baldé mit Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales und zugleich Schirmherrin der bundesweiten Inklusionskampagne. 

Nahles beschreibt den Entstehungsprozess des Bundesteilhabegesetzes als emotional. Trotz des harten Widerstandes seitens der Betroffenen ist sie aber froh, dass diese sich so engagiert haben. Die öffentliche Wahrnehmung des Gesetzes werde dem „Stellenwert und auch dem Ringen darum absolut nicht gerecht“. Sie konstatiert dann: “Das Bundesteilhabegesetz besser als sein Ruf“, woran auch die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Verena Bentele ihren Anteil habe. 

Die 46-Jährige frühere Leichtathletin weiß aus eigener Erfahrung um die positiven Aspekte des Sports, die „für Menschen mit Behinderung vielleicht sogar noch ein bisschen mehr“ gelten. Sie selbst reitet in ihrer knappen Freizeit in ihrer Heimat, der Eifel. Dort tankt sie die Kraft, die sie für ihre Arbeit als Ministerin und den kommenden Bundestagswahlkampf benötigt. 

Das vollständige Interview mit Andrea Nahles lesen Sie in der Mai-Ausgabe der DRS-Verbandszeitschrift „Sport + Mobilität mit Rollstuhl“ oder unter Ins-Rollen-Bringen.de.