DRS Bunte Leiste
07.05.2013

Skaten? Ab jetzt auch mit Rollstuhl!

Begeisterung beim ersten ChairSkating-Workshop in Hamburg

David Lebuser (l.), Leiter der neuen DRS-AG "Actionsport" brachte den Workshop-Teilnehmern erste Tricks im Skatepool bei

Rund 30 aktive Teilnehmer probierten sich an der neuen Sportart "ChairSkating"

Ob jung...

...oder jung geblieben...

..manche wollten auch gleich ganz steil nach oben!

Die Freude stand den ChairSkatern und Helfern auf dem Gesicht geschrieben

Für weniger risikofreudige Teilnehmer bot der DRS auch ein Rollstuhlbasketball-Programm an

In der Mittagspause wurde es heiß in Rissen: Feuerspucker Frenjon von den "Feuervögeln" sorgte für eine beeindruckende Pyro-Show

Hamburg, 06.05.2013, drs
Am ersten Mai-Sonntag fand im Skatepark Rissen der bundesweit erste Workshop "Skaten mit Rollstuhl" statt. Der Deutsche Rollstuhlsport-Verband e. V. (DRS) und der Hamburger Verein UTE e.V. hatten eingeladen, das in Deutschland noch unbekannte ChairSkating auszuprobieren. Über 50 Rollstuhlnutzer waren vor Ort, 30 von ihnen machten aktiv mit und lernten ihre ersten Tricks auf dem Rampen und Hindernissen der vielseitigen Skate-Anlage. "Neuling" Jan (23) aus Lübeck hatte bereits nach den ersten Runden das Skatefieber gepackt:"ChairSkating ist total genial. Ich hatte nicht gedacht, dass sowas geht!"


David Lebuser (26), Deutschlands Chair-Skating-Pionier und Leiter der neu gegründeten DRS-AG "Actionsport" war sieben Stunden lang non-stop im Einsatz, um seine Leidenschaft mit interessierten Anfängern zu teilen und sie mit dem "Skate-Virus zu infizieren": "Das war einfach genial, mir fehlen immer noch die Worte! Ich bin sehr froh, dass ChairSkating bei allen Teilnehmern und Zuschauern so gut angekommen ist. Auch viele Fußgänger haben mitgemacht und sich spontan in die mitgebrachten Rollstühle gesetzt. Ich glaube, jeder hat heute mitbekommen, wie viel Spaß Skaten mit Rollstuhl macht - und das alles mittendrin zwischen Inline-Skatern, BMX-Fahrern und Skateboardern. Das war heute Sport auf zwei bis vier Rollen, all-inclusive sozusagen!" Dem konnte sich auch Lutz Meißner, Mit-Organisator von UTE e.V. nur anschließen: "Ich habe mich gefreut, wie mutig auch die kleinen Rollifahrer in die Skateanlage gefahren sind und wie selbstverständlich das Bild von einem Dutzend Rollis in der Skatebahn nach kürzester Zeit aussah."


Neben dem ungewohnten Rollstuhlsportangebot hatten "vorsichtigere" Teilnehmer auch die Möglichkeit, sich im Rollstuhlbasketball zu probieren - das BG-Unfallkrankenhaus Hamburg hatte zahlreiche Sport-Rollstühle bereit gestellt und bot ein Extra-Programm auf dem benachbarten Basketballfeld an - für Teilnehmer Wolfgang (53) aus Lübeck eher sekundär:" Ich spiele ja schon lange Rollstuhlbasketball - heute wollte ich einfach mal was Neues ausprobieren und Spaß haben - hat funktioniert!" Im weiteren Rahmenprogramm gab es Gegrilltes für alle, in der Mittagspause beeindruckte Feuerspucker Frenjon von den "Feuervögeln" die rund 80 Anwesenden mit einer spektakulären Pyro-Show. Spiele die besten Y8 Spiele auf der seite.


Nach dem erfolgreichen Auftakt und der positiven Resonanz der aus ganz Deutschland angereisten Teilnehmer hoffen die Organisatoren mit Unterstützung aus Politik und Wirtschaft, zukünftig viele weitere Events dieser Art durchführen zu können. Interessierte können sich gerne an actionsport(at)rollstuhlsport.de wenden.


Fotos: DRS/Wittmershaus, Mathias Kaiser

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