DRS Bunte Leiste
05.11.2009

Rolling Chocolate unterliegen übermächtigen Trier Dolphins

1. Runde des DRS-Pokals im Rollstuhlbasketball

Ludwigshafen. Am vergangenen Samstag spielten die Rolling Chocolate in der 1. Runde des DRS-Pokals gegen den starken Erstligisten Trier Dolphins. In der gut gefüllten Halle des Kinderzentrums Ludwigshafen spielte zunächst der Gastgeber RSG Ludwigshafen gegen den USC München um den Einzug ins 1. Rundenfinale und gewann die Partie gegen die ersatzgeschwächten Münchner mit 62:49.

Im Anschluss traten die Rolling Chocolate gegen die haushohen Favoriten aus Trier an. Zu Beginn hielten die Heidelberger, die nichts zu verlieren hatten, noch gut dagegen und ließen den momentan Tabellendritten der 1. Rollstuhlbasketballbundesliga durch konzentriertes Spiel nicht davon ziehen. Als aber Kapitän Marco Hopp mit einem Defekt an seinem Sportstuhl für kurze Zeit das Spielfeld verlassen musste, geriet die Mannschaft vom Neckar zunehmend in Hektik. Zudem gelang es den Heidelbergern nicht den Topspieler der Dolphins, Nationalspieler Dirk Passiwan, vom Korb wegzuhalten. So wuchs der Vorsprung der Trierer schnell auf 28:12 nach dem 1. Viertel an.

Das 2. Viertel konnten die Rolling Chocolate wieder offener gestalten. Durch einige schöne Aktionen in der Ofense und durch eine besser organisierte Defense gelang es den Neckarstädtern zumindest den Vorsprung des 1. Ligisten nicht weiter anwachsen zulassen. Dennoch wurde der Klassenunterschied immer wieder deutlich, vor allem, da die Mannschaft von der Mosel immer wieder durch schnelle Fastbreaks zu leichten Punkten kam. So war das Spiel zur Halbzeit bei einem Spielstand von 50:29 eigentlich schon fast entschieden.

Dennoch bäumten sich die Kirchheimer im dritten Spielabschnitt nochmals mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage, kamen aber durch den überragend spielenden Dirk Passiwan, mit 38 Punkten Topscorer der Partie, nicht näher heran. Das 3. Viertel endete 70:47 für den klaren Favoriten aus Trier.

In der Folge unterliefen den Heidelbergern dann wieder zu viele Fehler in der Defense, sodass der schnelle Mpho Gift Mooketsi, mit 25 Punkten zweitbester Werfer der Partie, immer wieder zu leichten Fastbreakpunkten kam. Außerdem hatten die wesentlich tiefer besetzten Trierer gegen Ende leichtes Spiel gegen die zwar aufopferungsvoll kämpfenden aber müden Rolling Chocolate. Die Partie ging am Ende eindeutig mit 92:61 an die Trier Dolphins.

Aufseiten der Heidelberger konnten einzig die beiden erfahrenen Mannschaftskapitäne Klaus Weber, mit 22 Punkten und Marco Hopp, mit 14 Punkten eine gewohnt gute Leistung abrufen.

Nach dem Spiel zeigte sich Trainerin Christa Weber dennoch nicht ganz unzufrieden: „Wir wussten, was da auf uns zukommt und wollten uns nicht unter Druck setzen lassen. Leider haben wir zu Beginn des Spiels zu nervös agiert und hatten auch etwas Pech, sodass Trier gleich im 1.Viertel klar davonziehen konnte. In der Folge hat mein Team besser ins Spiel gefunden und man kann meiner Mannschaft, denke ich, keinen Vorwurf machen, dass sie einen Spieler wie Dirk Passiwan, momentan klarer Topscorer in Liga 1, nicht komplett aus dem Spiel nehmen kann. Jetzt können wir uns wieder voll und ganz auf unsere nächsten Aufgaben in der 2. Bundesliga Süd konzentrieren und an den Dingen arbeiten, die uns noch fehlen, um auf so hohem Niveau bestehen zu können.“

Im anschließenden Rundenfinale fertigten die Trierer dann die RSG Ludwigshafen in einem bis zur Halbzeit noch hart umkämpften Spiel mit 100:58 ab und zogen souverän in die 2. Runde des DRS-Pokals ein.

Das nächste Heimspiel der Rolling Chocolate findet am Sonntag, den 08.11.09 um 14:00 Uhr gegen den USC München 2 im Sportzentrum Süd in Heidelberg-Kirchheim statt.

Für Heidelberg spielten:

Burkart (7), Ernst (6), Gumpert, C. (2), Gumpert, T. (1), Hopp, A. (9), Hopp, M.(14), Scherke (0), Weber (22), Wilke (0).

Für Trier spielten:

Doesken (2), Ewertz (0), Gergele (10), Hammerschmidt (6), Klein (4), Mooketsi (25), Passiwan (38), Quare (7), Schmitz (0), Schwickert (0).

 

RSG Ludwigshafen

USC München 2

62 : 49

SG Heidelberg-Kirchheim 1

Trier Dolphins 1

61 : 92

RSG Ludwigshafen

Trier Dolphins 1

58 : 100