DRS Bunte Leiste
31.01.2011

DBS Athleten mit Gold und zweimal Bronze erfolgreich

Am siebten Wettkamptag der Leichtathletik WM sicherte sich das deutsche Team drei weitere Medaillen. Kober gewinnt zweites Gold mit Weltrekord Schuh und Streckert gewinnen Bronze. Mit insgesamt 22 Medaillen (7 x Gold, 8 x Silber, 8 x Bronze) rangiert das deutsche Team unter den Top Ten.

Birgit Kober (TSV Bayer 04 Leverkusen) gewann nach ihrem Titel im Kugelstoßen auch im Speerwurf die Goldmedaille. Schon im ersten Versuch erarbeitete sie sich die Führung. Im dritten Versuch steigerte sie sich auf die neue Weltrekordweite von 23,54m und gewann den kombinierten Wettkampf mit 1.222 Punkten.

Auch die beiden anderen deutschen Athletinnen erreichten das Finale. Francis Herrmann (LC Cottbus) steigerte sich im fünften Versuch auf die persönliche Bestleistung von 16,40m und wurde Fünfte. Birgit Pohl erzielte 15,83m und wurde Sechste.

Der Herkenrather Rolli Schnellfahrer Marc Schuh bestätigte im Endlauf über 400m seine hervorragende Verfassung und gewann die Bronzemedaille in 48,34sec. Auf der Gegengeraden erarbeitete sich Schuh die Führung die er bis 300m vor dem Ziel halten konnte. Erst auf der Zielgeraden wurde er von seinen Konkurrenten Marcel Hug (SUI) und dem späteren Sieger Chengming (CHN) noch abgefangen. Der Athlet von Klaus Höller wurde damit für seine konsequente Arbeit in den vergangen Jahren belohnt. Mit ihm hat Deutschland endlich wieder einen Schnellfahrer der Weltspitze.

Eine nicht unbedingt erwartete Medaille gewann Uta Strecker vom TV Wattenscheid 01 über 200m. Die Athletin von Lothar Overesch setzte sich schnell an die dritte Position des Feldes und kam als Dritte in 38,13sec ins Ziel.

Sebastian Dietz (TV Wattenscheid) verpasste in einem spannenden Diskus Wettkampf nur knapp eine mögliche Medaille. Mit 37,38m stellte Dietz bereits den zweiten Deutschen Rekord bei diesen Meisterschaften auf. Der Wattenscheider hatte sich im fünften Durchgang an die dritte Position gekämpft, musste jedoch am Ende noch zwei Konkurrenten an sich vorbei ziehen lassen. Dennoch darf der fünfte Platz als Erfolg gewertet werden. Der sehbehinderte Max Bergmann vom TSV Kirchdorf stand nach dem Ausfall des gestrigen Halbfinals heute im Finale über die 800m. Direkt nach dem Start drückten die Konkurrenten aufs Tempo und der Deutsche konnte nicht folgen. Am Ende stand für ihn mit 2:04,03min ein siebter Platz zu Buche. Die 200m-Spezialistin Yvonne Sehmisch vom LC Cottbus verfehlte beim Vorlauf über 400m als neuntplatzierte mit einer Zeit von 1:01,96 min das Finale. Dagegen stürmz Meike Hausberger ins 400m Finale. Die jüngste im deutschen Team, Maike Hausberger von der Post-Telekom Trier lief souverän auf Platz drei im 400m Vorlauf und qualifizierte sich mit einer Zeit von 1:14,36min für das morgige Finale. Mit dem erreichen des Finals hat die erst 16-jährige bereits ihr Soll erfüllt und kann unbelastet an den Start gehen.

Quelle: www.dbs-npc.de

 

Weitere Informationen zur IPC-Leichtathletik-WM 2011 auf: www.ipcathleticsworldchamps.com